Selbstfürsorge | Sei dir auch selbst eine gute Mutter

Selbstfürsorge | Sei dir auch selbst eine gute Mutter

Der Alltag mit kleinen Kindern ist manchmal sehr kräftezehrend. Dabei ist es wichtig, auch auf die eigenen Bedürfnisse zu achten und sich selbst zu nähren. Selbstfürsorge ist hier das Stichwort und besonders in einer Bedürfnis-und Bindungsorientierten Erziehung von großer Bedeutung. Frage dich daher regelmäßig:

  • Was tut dir gut?
  • Was gibt dir Kraft?
  • Was hast du lange nicht gemacht, was dir früher Freude bereitet hat
  • Was hast du schon lange mal vor und kommst einfach nicht dazu?

Lege dir eine kleine Liste an, mit allen Dingen, die du mal machen möchtest, wenn du Zeit hast…und dann nimm dir Zeit für dich selbst.

Gerade wenn die Kinder sehr klein sind, bekommt man schnell das Gefühl unentbehrlich zu sein. Oder dass es nicht ok ist, sich Zeit für sich selbst zu nehmen. Bedenke dabei aber, dass du auch ein Vorbild für dein Kind bist:

Sorgst du gut für dich selbst, so dass es dir gut geht?

Kinder lernen durch Nachahmung und zwar in allen Bereichen des Lebens. Das gilt auch für Selbstfürsorge: Sich selbst ernst zu nehmen und sich selbst gut zu behandeln fällt auch darunter. Ebenso, wie um Hilfe zu bitten und Hilfe anzunehmen.

Sei heute einfach mal nett zu dir. Umsorge dich, wie du es sonst für dein Kind oder andere Menschen, die dir wichtig sind tust:

Denke nett über dich

Gratuliere dir zu etwas, das du gut gemacht hast

Sprich dir Mut zu, bei etwas, wo du unsicher bist

Zeige Mitgefühl, wenn dir etwas schwer fällt

Zu egoistisch findest du? Genau das Gegenteil behaupte ich!

Nur , wer sich selbst nährt und gut zu sich selbst ist, kann auch empathisch und achtsam anderen gegenüber sein. Selbstmitgefühl ist ein Freund, der dich nie verlässt. Wie wäre es, wenn du dich heute ein bisschen mit dir selbst anfreundest?

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